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WTCR-Rennen 1: Michelisz siegt nach Überholmanöver in erster Kurve

2019-06-21T21:05:15+02:00Juni 21st, 2019|2019, WTCR-Rennen von Deutschland 2019|

Norbert Michelisz von der BRC Hyundai N Squadra Corse gewinnt Lauf 1 beim WTCR-Rennen von Deutschland nach frühem Überholmanöver gegen DHL Polesitter Esteban Guerrieri.

Das erste von drei Rennen beim WTCR-Rennen von Deutschland auf der Nürburgring-Nordschleife wurde am Freitag von Norbert Michelisz gewonnen. Esteban Guerrieri, der Tabellenführer im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR, startete mit seinem Honda Civic Type R TCR von ALL-INKL.COM Münnich Motorsport von der DHL Pole-Position. Doch schon in der ersten Kurve zog Michelisz mit seinem Hyundai i30 N TCR der BRC Hyundai N Squadra Corse vorbei.

Von da an baute sich Michelisz zügig einen Vorsprung von mehr als einer Sekunde auf. Somit hatte Guerrieri auch auf der Döttinger Höhe gegen Ende der Runde keine Chance. Nach drei Runden siegte der Ungar schließlich souverän.

„Meine Starts waren zuletzt ziemlich schlecht gewesen, aber einen aus fünf kriege ich offenbar doch noch hin“, so der Jubel von Sieger Michelisz, um zu berichten: „Wir haben am Auto ein paar Verbesserungen vorgenommen. Das war entscheidend, vor allem aber der Start. Ich freue mich riesig für das Team, denn das Auto war fantastisch. Als ich einmal vorne lag, sagte ich zu mir selber, dass ich diese Position nicht mehr abgeben werde. Ich bin unglaublich glücklich.“

Dahinter hielt sich Guerrieri deutlich vor einem packenden Zweikampf um den letzten Podestplatz. Diesen entschied nach Aufholjagd schließlich sein Teamkollege Néstor Girolami für sich, nachdem er sich beinhart gegen Frédéric Vervisch im Audi RS 3 LMS vom Comtoyou Team Audi Sport durchgesetzt hatte.

In der ersten Runde war Girolami zunächst von Vervisch überholt worden. Der erste Versuch eines Konters wurde auf der zwei Kiloemter langen Geraden der Döttinger Höhe abgeblockt. Dabei geriet Girolami kurz ins Gras, wobei sowohl er als auch Vervisch an Tempo verloren. Zur ihrer beiden Überraschung zog Rob Huff mit seinem Volkswagen Golf GTI TCR von SLR VW Motorsport aus dem Windschatten gleich an beiden vorbei auf die dritte Position nach vorn.

Girolami kam immerhin an Vervisch vorbei und in der letzten Runde schnappte er sich bei einem weiteren Rad-an-Rad-Duell auf der Döttinger Höhe auch noch Huff. Der Brite wiederum war mit Platz vier noch gut bedient, nachdem er in Kurve 2 der ersten Runde mit dem Cyan Racing Lynk & Co. 03 TCR von Yvan Muller aneinandergeraten war.

Mullers Auto trug bei der Kollision mit Huff einen Schaden vorn links davon und der Franzose musste aufgeben. Gleichzeitig fiel der mit einer Wildcard im WTCR / OSCARO startende Antti Buri bei dieser Gelegenheit zurück. Der Finne war mit seinem Audi von AS Motorsport gezwungen, einen großen Bogen durch die Auslaufzone zu fahren, um Muller ausweichen.

Vervisch führte als Fünfter schließlich eine enge Fünfergruppe an, zu der neben ihm selbst der gut gestartete Yann Erlacher (Cyan Performance Lynk & Co) auf P6, Nürburging-Spezialist Benjamin Leuchter (SLR Volkswagen) auf P7 sowie die beiden Teamkollegen vom BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team – Augusto Farfus und Nicky Catsburg – auf den Plätzen acht und neun gehörten. Die Top 10 machte Johan Kristofferson (SLR Volkswagen) komplett.

Derweil hatte Gabriel Tarquini einmal mehr kein Glück auf der Nordschleife. Nachdem er anfangs vor Huff an fünfter Stelle gelegen hatte, fiel der Italiener mit seinem Hyundai nach etwa der Halbzeit des Rennens aus und hat damit seine Serie von Nullnummern auf dem Nürburgring fortgesetzt.

Gordon Shedden (Leopard Racing Team Audi Sport) und Daniel Haglöf (PWR Racing) kamen nach einer frühen Kollision im Yokohama-S, die außerhalb der Top 10 passierte, ebenfalls nicht ins Ziel.

Norbert Michelisz von der BRC Hyundai N Squadra Corse gewinnt Lauf 1 beim WTCR-Rennen von Deutschland nach frühem Überholmanöver gegen DHL Polesitter Esteban Guerrieri.

Das erste von drei Rennen beim WTCR-Rennen von Deutschland auf der Nürburgring-Nordschleife wurde am Freitag von Norbert Michelisz gewonnen. Esteban Guerrieri, der Tabellenführer im von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR, startete mit seinem Honda Civic Type R TCR von ALL-INKL.COM Münnich Motorsport von der DHL Pole-Position. Doch schon in der ersten Kurve zog Michelisz mit seinem Hyundai i30 N TCR der BRC Hyundai N Squadra Corse vorbei.

Von da an baute sich Michelisz zügig einen Vorsprung von mehr als einer Sekunde auf. Somit hatte Guerrieri auch auf der Döttinger Höhe gegen Ende der Runde keine Chance. Nach drei Runden siegte der Ungar schließlich souverän.

„Meine Starts waren zuletzt ziemlich schlecht gewesen, aber einen aus fünf kriege ich offenbar doch noch hin“, so der Jubel von Sieger Michelisz, um zu berichten: „Wir haben am Auto ein paar Verbesserungen vorgenommen. Das war entscheidend, vor allem aber der Start. Ich freue mich riesig für das Team, denn das Auto war fantastisch. Als ich einmal vorne lag, sagte ich zu mir selber, dass ich diese Position nicht mehr abgeben werde. Ich bin unglaublich glücklich.“

Dahinter hielt sich Guerrieri deutlich vor einem packenden Zweikampf um den letzten Podestplatz. Diesen entschied nach Aufholjagd schließlich sein Teamkollege Néstor Girolami für sich, nachdem er sich beinhart gegen Frédéric Vervisch im Audi RS 3 LMS vom Comtoyou Team Audi Sport durchgesetzt hatte.

In der ersten Runde war Girolami zunächst von Vervisch überholt worden. Der erste Versuch eines Konters wurde auf der zwei Kiloemter langen Geraden der Döttinger Höhe abgeblockt. Dabei geriet Girolami kurz ins Gras, wobei sowohl er als auch Vervisch an Tempo verloren. Zur ihrer beiden Überraschung zog Rob Huff mit seinem Volkswagen Golf GTI TCR von SLR VW Motorsport aus dem Windschatten gleich an beiden vorbei auf die dritte Position nach vorn.

Girolami kam immerhin an Vervisch vorbei und in der letzten Runde schnappte er sich bei einem weiteren Rad-an-Rad-Duell auf der Döttinger Höhe auch noch Huff. Der Brite wiederum war mit Platz vier noch gut bedient, nachdem er in Kurve 2 der ersten Runde mit dem Cyan Racing Lynk & Co. 03 TCR von Yvan Muller aneinandergeraten war.

Mullers Auto trug bei der Kollision mit Huff einen Schaden vorn links davon und der Franzose musste aufgeben. Gleichzeitig fiel der mit einer Wildcard im WTCR / OSCARO startende Antti Buri bei dieser Gelegenheit zurück. Der Finne war mit seinem Audi von AS Motorsport gezwungen, einen großen Bogen durch die Auslaufzone zu fahren, um Muller ausweichen.

Vervisch führte als Fünfter schließlich eine enge Fünfergruppe an, zu der neben ihm selbst der gut gestartete Yann Erlacher (Cyan Performance Lynk & Co) auf P6, Nürburging-Spezialist Benjamin Leuchter (SLR Volkswagen) auf P7 sowie die beiden Teamkollegen vom BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team – Augusto Farfus und Nicky Catsburg – auf den Plätzen acht und neun gehörten. Die Top 10 machte Johan Kristofferson (SLR Volkswagen) komplett.

Derweil hatte Gabriel Tarquini einmal mehr kein Glück auf der Nordschleife. Nachdem er anfangs vor Huff an fünfter Stelle gelegen hatte, fiel der Italiener mit seinem Hyundai nach etwa der Halbzeit des Rennens aus und hat damit seine Serie von Nullnummern auf dem Nürburgring fortgesetzt.

Gordon Shedden (Leopard Racing Team Audi Sport) und Daniel Haglöf (PWR Racing) kamen nach einer frühen Kollision im Yokohama-S, die außerhalb der Top 10 passierte, ebenfalls nicht ins Ziel.