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WTCR Rennen 2: Girolami gewinnt fesselnden Kampf

2019-04-28T18:54:55+02:00April 28th, 2019|2019, WTCR Race of Hungary 2019|

Néstor Girolami hat auch den zweiten Lauf beim WTCR Rennen von Ungarn für sich entschieden, diesmal nach packender Tür-an-Tür-Action der #WTCR2019SUPERGRID auf feuchter Piste.

Der zweite von drei Läufen bei der zweiten Saisonstation 2019 des von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcups (WTCR) wurde am Sonntag auf dem Hungaroring bei Budapest vom selben Fahrer gewonnen, der sich im ersten Lauf am Samstag durchgesetzt hatte: Néstor Girolami im Honda Civic Type R TCR von ALL-INKL.COM Münnich Motorsport.

Im Rennen mit umgekehrter Startaufstellung in den Top 10 kam Girolami vom sechsten Startplatz, lag am Ende der ersten Runde aber schon in Führung. Hinter ihm gab es schier endlose Action, da die Fahrer auf feuchter und damit rutschiger Piste mit wenig Grip zu kämpfen hatten.

Ausschlaggebender Faktor für das actionreiche Rennen war ein Regenschauer, der am Hungaroring kurz vor dem Start niederging. Zahlreiche Piloten mussten im Rennverlauf nach Kollisionen aufgeben. Den betroffenen Mechanikern steht bis zum Beginn von Lauf 3 viel Arbeit bevor.

Jean-Karl Vernay, der im Audi RS3 LMS vom Leopard Racing Team Audi Sport von der DHL Pole-Position gestartet war, setze Girolami im Kampf um den Sieg zu, musste sich letztlich aber mit P2 begnügen. Den dritten Platz belegte sensationell Daniel Haglöf im Cupra TCR von PWR Racing. Für den Schweden ist es der erste Podestplatz im WTCR.

Hinter den Top 3 kam der zweite Fahrer von PWR Racing – Mikel Azcona – auf dem vierten Platz ins Ziel. Esteban Guerrieri wurde Fünfter und teilt sich die Führung in der OSCAR WTCR Gesamtwertung nun mit Teamkollege Girolami.

“Unglaublich! Ein verrücktes Rennen”, so der erste Kommentar von Sieger Girolami, der mit Blick auf die feuchte Piste anfügt: “Ich wusste, dass es bei diesen Bedingungen verrückt zugehen würde. Ich entschied mich, auf Slicks zu starten und habe das Rennen wirklich genossen. Das ist ja gerade mal mein zweites WTCR-Wochenende. Es fühlt sich großartig an.”

Auch Haglöf kann seine Freude nach P3 nicht zurückhalten: “Das ist komplett surreal. Erst fährt Mikel in Marrakesh auf das Podium und jetzt ich hier. Dabei ist es doch die erste WTCR-Saison für unser Team. In der ersten Runde lag ich in Führung, aber es war das erste Mal überhaupt, dass ich mit einem solchen Auto mit Slicks auf feuchter Piste fuhr. Néstor und Jean-Karl überholten mich zwar, aber vom Ergebnis bin ich trotzdem überwältigt.”

Yvan Muller (Cyan Racing Lynk & Co.) kämpfte sich vom 15. Startplatz bis auf P6 nach vorn, während Rob Huff (SLR VW Motorsport) vom elften Startplatz kommend auf P7 ins Ziel kam. Die beiden Routiniers spielten im Verlauf der packenden 12 Runden ihre gesamte Erfahrung aus. P8 ging an Attila Tassi im Honda von KCMG, gefolgt von den Hyundai-Piloten Augusto Farfus und Nicky Catsburg.

Die weitere Punktepositionen belegten Qing Hua Ma im Alfa Romeo Giulietta TCR vom Team Mulsanne, Benjamin Leuchter im Volkswagen Golf GTI TCR von Sébastien Loeb Racing, Aurélien Panis und Tom Coronel in ihren beiden Cupra vom Comtoyou DHL Team sowie Frédéric Vervisch im Audi RS3 LMS vom Comtoyou Team Audi Sport.

Zu denjenigen, deren Teams bis zu Lauf 3 jede Menge zu reparieren haben, zählen Gordon Shedden, Gabriele Tarquini, Polesetter Norbert Michelisz, Yann Ehrlacher, Andy Priaulx und Thed Björk.

Lauf 3 beim WTCR Rennen von Ungarn wird um 11:00 Uhr gestartet.