News

WTCR Rennen 2: Michelisz schlägt Huff im Kampf um den Sieg

2019-10-27T02:32:45+01:00Oktober 27th, 2019|2019, WTCR-Rennen von Japan 2019|

Vorteil für Norbert Michelisz im Titelkampf des von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup WTCR: Er gewinnt ein packendes zweites Rennen beim WTCR JVCKENWOOD Rennen von Japan.

Der BRC Hyundai N Squadra Corse-Fahrer startete von der DHL Pole-Position der umgekehrten Startaufstellung und kam beim Start besser weg als Rob Huff, der neben ihm in der ersten Reihe stand. Während der folgenden 24 Runden auf dem 2,243 Kilometer langen Ostkurs von Suzuka hielt er den SLR VW Motorsport-Fahrer hinter sich. Huff lag immer in Schlagdistanz, aber Michelisz gab dem Briten keine Chance auf ein Überholmanöver.

„Fantastisch“, sagt der Ungar, der auf der #RoadToMalaysia, dem Ort des entscheidenden Super-Finals im Dezember, nun sechs Punkte Vorsprung auf Esteban Guerrieri hat, der das erste Rennen gewann. „Das Rennen war sehr schwierig. Ich habe zu Beginn versucht, einen Vorsprung herauszufahren und sah, dass Rob zurückfiel. Aber er hat sich das Rennen und seine Reifen gut eingeteilt und kam zurück. Das waren 24 Qualifying Runden für mich, ich war am Limit.“

„Vollgas zu geben war für mich die einzige Option. Ich bin sehr glücklich mit meiner Performance, Punkte sind wichtig, wenn man sie mitnehmen kann. Mein Ansatz für Rennen drei wird derselbe sein. Von Startplatz zehn aus brauche ich Punkte.

Der einzige Schatten über Michelisz‘ Rennen war eine schwarz-weiße Flagge, mit der er verwarnt wurde. Bei der Abwehr eines Angriffs von Huff war er auf der Start-Ziel-Gerade weit nach rechts bis in die Boxenausfahrt gefahren.

Hinter dem Führungsduo kämpften Kevin Ceccon und Gabriele Tarquini um den letzten Platz auf dem Podium. Der Team Mulsanne Alfa Romeo Giulietta Veloce TCR zog in Kurve 1 mehrmals neben den BRC Hyundai N Squadra Corse Hyundai i30 N TCR. Einmal drängt Tarquini Ceccon ein wenig ab. Letztlich gelang dem jungen Italiener kein Überholmanöver.

„Es ging heiß her mit Kevin“, gab Tarquini zu. „Er war im Rennen der schnellste Fahrer.“

Im Kampf um Platz vier hielt Thed Björk Tiago Monteiro, Johan Kristoffersson and Mikel Azcona hinter sich, während Jean-Karl Vernay von Startplatz 13 aus auf Rang neun fuhr. Guerrieri, der von Platz sechs gestartet war, fiel auf Platz zehn zurück. Er ging kein Risiko ein und nahm die Punkte mit.

SLR Volkswagen-Pilot Benjamin Leuchter wurde Elfter vor Néstor Girolami, Frédéric Vervisch und Yvan Muller. Yann Ehrlacher nahm als 15. den letzten Punkt mit. Niels Langeveld musste nach einer Berührung mit Augusto Farfus aufgeben. Attila Tassi wurde 24., nachdem er von der Strecke abgekommen war.

Lauf 3 des WTCR JVCKENWOOD Rennen von Japan beginnt um 11:30 Uhr Ortszeit.