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WTCR-Training 2: Kristoffersson vor Michelisz

2019-07-06T10:55:25+02:00Juli 6th, 2019|2019, WTCR Race of Portugal 2019|

Johan Kristoffersson hat das zweite Training beim WTCR-Rennen von Portugal angeführt, wo gleich sechs Kundensport-Marken in Vila Real in den Top 10 lagen.

Der SLR-Volkswagen fuhr seine Bestzeit im Golf GTI TCR erst spät. Die Marke von 2:00.110 Minuten war schneller als die von einem anderen späten Verbesserer: BRC Hyundai N Squadra Corses Norbert Michelisz, der 0,357 Sekunden langsamer war.

„Ich mag diese Strecke wirklich“, sagt der frühere FIA-World-Rallycross-Meister und WTCR-Newcomer Kristoffersson. „Ich habe für diese Session neue Reifen aufgezogen, und es fühlte sich wirklich gut an. Es ist ein Stadtkurs, aber er ist auch schnell, und diese Abschnitte mag ich. Vor dem Qualifying haben wir alles mit dem Auto probiert und werden nun das Beste aus unserem Gelernten nehmen. Wir wollen versuchen, alle vier VW Golfs so weit vorne wir möglich im Grid zu haben.“

Hinter Kristoffersson und Michelisz waren die Lynk & Cos von Yann Ehrlacher und Thed Björk vor Rob Huffs SLR VW Motorsport Golf. Aurélien Panis von Comtoyou DHL Team CUPRA Racing wurde Sechster vor Mehdi Bennani, ALL-INKL.COM Münnich Motorsports #ROADTOMALAYSIA-Leader Esteban Guerrieri und Nicky Catsburg vom Hyundai N LUKOIL Racing Team. Team Mulsannes Ma Qinghua komplettierte die Top 10 in seinem Alfa Romeo Giulietta TCR.

Nach 12 Minuten musste die 30-minütige Session kurz durch die rote Flagge unterbrochen werden, als PWR Racings Mikel Azcona mit Cupra-TCR-Fahrer Tom Coronel aneinandergeriet. Das Auto von Comtoyou DHL Team CUPRA Racing erlitt dabei einen Schaden an der hinteren rechten Aufhängung. Coronel musste das rauchende Auto dann von der Strecke fahren.

„Ich war auf meiner fliegenden Runde, Tom war langsamer“, sagt Azcona. „Ich wollte überholen und dachte, dass mich Tom im Rückspiegel gesehen hatte. Als wir eingelenkt haben, konnte ich nichts machen. Es tut mir wirklich leid für Tom.“

Coronel sagt: „Ich habe niemanden und auch keine blauen Flaggen gesehen. Azcona stach rein und ich habe nicht gesehen, dass er da war. Er kam aus dem Nichts. Ich wusste, dass ich einen Reifenschaden hatte, dann fing das Gummi aber plötzlich an zu brennen, von daher habe ich nach einem Feuerlöscher Ausschau gehalten.“

Yvan Muller hatte in der Session ebenfalls Probleme. Der Franzose berührte die Streckenbegrenzung und beschädigte ein Rad an seinem Lynk & Co.

Das erste Qualifying zum WTCR Rennen von Portugal findet um 11 Uhr Ortszeit statt.