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Zengő ist zurück: Nagy fährt für das ungarische Team im WTCR aufs Podium, Szabó punktet

2018-07-16T18:00:16+02:00Juli 16th, 2018|2018, WTCR Rennen der Slowakei 2018|

Norbert Nagy dankte dem früheren Zengő Motorsport Fahrer Norbert Michelisz für seine Hilfe, nachdem das ungarische Team zum ersten Mal seit Katar im November 2015 in der FIA-Weltserie wieder auf das Podium gefahren war.

Michelisz war damals bei den WTCC-Rennen von Katar bei seiner Abschiedsvorstellung auf Rang drei gefahren, ehe er 2016 Honda-Werksfahrer wurde. Seitdem konzentriert sich das Team auf die Entwicklung junger Rennfahrer, denen noch die notwendige Erfahrung fehlt, um vorne mitzufahren.

Doch Michelisz‘ jüngerer Landsmann Nagy beendet am Samstag bei den WTCR-Rennen der Slowakei die Durststrecke. Von der DHL Pole-Position der umgekehrten Startaufstellung fuhr er im zweiten Rennen hinter Gabriele Tarquini auf Rang zwei.

„Ich muss dem anderen Norbi [Michelisz] für den Windschatten in der Qualifikation danken, denn nur so bin ich auf die Pole-Position gekommen“, erklärt Nagy. „Der Start war gut, aber Gabrieles war besser. Die erste Runde war ein Alptraum, aber danach konnte ich den zweiten Platz verteidigen. Darüber bin ich sehr glücklich.“

Obwohl er seinen Premierensieg verpasste, wurde Nagy dafür gelobt, dass er Yvan Muller hinter sich halten konnte. „Nach dem Start war mein einziges Ziel, keine Fehler zu machen. Das ist mir gelungen [und so konnte ich Yvan hinter mir halten]. Auf dem Podium zu stehen, und das neben zwei Helden meiner Kindheit, kommt mir wie ein Märchen vor. Es ist fantastisch.“

Im dritten Rennen gab es für Zengő weiteren Grund zum feiern, denn Zsolt Szabó fuhr als Zehnter zum zweiten Mal in dieser Saison in die Punkteränge.