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Zweites WTCR-Qualifying: Huff sichert sich neunte Macau-Pole

2019-11-15T08:56:37+01:00November 15th, 2019|2019, WTCR Race of Macau 2019|

Rob Huff hat sich seine neunte Macau-DHL-Pole gesichert! Der Brite brannte im zweiten Qualifying des von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcups eine sehr schnelle Runde in den Asphalt des Stadtkurses von Macau.

In seinem Volkswagen Golf GTI TCR von Sebastien Loeb Racing rang Huff seinen Landsmann Andy Priaulx (Cyan Performance Lynk & Co) nieder. Jean-Karl Vernay bestätigte seine gute Form und sicherte sich im Audi von Leopard Racing den dritten Platz.

Nicky Catsburg (BRC Hyundai N LUKOIL Racing Team) und SLR Volkswagen-Pilot Johan Kristoffersson schafften es ebenfalls ins Q3 und landeten letztlich auf den Plätzen vier und fünf. Damit war Ex-WRX-Champion Kristoffersson der beste Macau-Rookie im Feld.

Esteban Guerrieri, der den von OSCARO präsentierten FIA Tourenwagen-Weltcup anführt, wurde im zweiten Qualifying nur Zehnter. Damit startet er aber im zweiten Rennen in seinem ALL-INKL.COM Münnich Honda Civic Type R TCR von der Pole.

Während es Guerrieri ins Q2 schaffte, wurde sein Widersacher auf der #RoadToMalaysia, Norbert Michelisz, in Q1 in einen Unfall verwickelt. Er kollidierte in der Moorish-Kurve mit dem Audi RS 3 LAMS von Gordon Shedden.

Michelisz schaffte es mit der viertschnellsten Zeit zwar ins Q2, konnte daran aufgrund des Schadens an seinem Hyundai i30 N TCR von BRC nicht teilnehmen. Das war ein herber Rückschlag für den Rennfahrer aus Ungarn.

Huff hat mit seiner schnellen Runde die DHL-Pole-Position für das dritte Rennen am Sonntag geholt, wo er versuchen wird, seinen zehnten Sieg auf dem 6,12 Kilometer langen Circuito da Guia einzufahren. Er könnte also seinen Rekord weiter ausbauen.

“Es ist an der Zeit”, sagt Huff. “Wenn es klappen soll, dann hoffentlich hier. Wir haben am Morgen einen kaputten Dämpfer entdeckt und deshalb sind wir da gelandet, wo wir letztlich gelandet sind. Wir hatten nach dem Training gestern große Hoffnungen. Ich habe vermutlich die zwei besten Runden meiner Karriere in Macau gefahren.”

Priaulx sagt: “Es war eine sehr gute Runde. Ich habe das Heck in Dona Maria etwas verloren, aber ich habe es geschafft, die Kontrolle zurückzubekommen. Ich hätte wirklich nicht viel mehr machen können.”

Huffs Runde in Q2 von 2:27,963 Minuten sicherte ihm die Chance auf die DHL-Pole-Position. Er lag damit deutlich unter seinem vorigen Qualifyingrekord von 2:29,040 Minuten. So hat er das frustrierende erste Qualifying vom Morgen hinter sich lassen können. Am Morgen wurde er hinter Polesitter Yvan Muller (Cyan Racing Lynk & Co) nur Siebter.

Muller schaffte es im zweiten Qualifying nicht ins Q3, weil ihm 0,015 Sekunden fehlten. Deshalb wird er im dritten Rennen von Platz sechs aus starten – vor Kevin Ceccon im Alfa Romeo Giulietta Veloce TCR des Teams Mulsanne und seinen Lynk-Teamkollegen Thed Björk und Yann Ehrlacher.

Gabriele Tarquini beendete das Qualifying auf Platz elf nach einer schwierigen Session in seinem Hyundai von BRC. Der Italiener wurde durch den Unfall seines Teamkollegen Michelisz blockiert. Obwohl Michelisz im Q2 nicht weiter machen konnte, wird er in beiden Rennen von Platz zwölf aus starten.

Niels Langeveld (Comtoyou Team Audi Sport) schaffte es nicht ins Q2, weil er auf Platz 13 landete. Dahinter wurde sein niederländischer Landsmann Tom Coronel (Comtoyou DHL Team CUPRA Racing) gewertet.

Luca Engstler landete in seinem Hyundai von BRC LUKIOL Racing auf Position 15, gefolgt von Leopard-Racing-Fahrer Gordon Shedden im Audi. Danach folgte KCMG-Pilot Attila Tassi, Nestor Girolami für ALL-INKL-COM Münnich Motorsport, Audi-Pilot Frederic Vervisch und Huffs SLR-VW-Teamkollege Mehdi Bennani.

PWR-Pilot Robert Dahlgren landete bei seinem WTCR-OSCARO-Debüt auf Platz 21. Er kam nicht ins Q2, weil er in der Fishermans-Kurve einen Kontakt mit Wildcard-Fahrer Jim Ka To aus Hong Kong hatte. Dahlgrens Teamkollege Mikel Azcona hatte im zweiten Qualifying Hoffnungen, da er im ersten Zeittraining Zehnter wurde. Jedoch schmiss es ihn in Lisboa in die Mauer, weshalb sein CUPRA TCR heftig beschädigt wurde.

Benjamin Leuchter beschädigte die rechte Front seines Volkswagen Golf GTI TCR und wurde deshalb nur auf Platz 25 gewertet. Billy Lo war auf Rang 27 der schnellste Wildcard-Fahrer.

Am Samstag startet das erste acht Runden lange Rennen des #WTCR2019SUPERGRID in Macau. Alle Autos werden mit den Standard-Reifen von Yokohama ausgestattet.