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Zweites WTCR-Qualifying: Muller schnappt sich DHL-Pole für Rennen 3

2019-05-19T09:03:47+02:00Mai 19th, 2019|2019, WTCR Race of Netherlands 2019|

Yvan Muller wird im dritten WTCR-Rennen der Niederlanden von der DHL-Pole-Position aus starten. Am Samstagmorgen fuhr er im Qualifying in Zandvoort die schnellste Zeit. Die Top 25 wurden gerade einmal durch 0,9 Sekunden getrennt.

Der Franzose war in Q3 in seinem Cyan Racing Lynk & Co 03 TCR unschlagbar. Er war ganze 0,443 Sekunden schneller als sein Teamkollege und Neffe Yann Ehrlacher.

Cyan-Racing-Fahrer und Rennen-1-Sieger Thed Björk war im 20-minütigen Q1 am schnellsten vor Norbert Michelisz und Johan Kristoffersson. Nur die Zwölftbesten kamen ins Q2, weshalb viele Toppiloten des #WTCR2019SUPERGRID nicht dabei waren.

SLR-Volkswagen-Pilot Benjamin Leuchter schaffte es gerade eben auf Platz zwölf, während Comtoyou-DHL-Team-CUPRA-Racing-Fahrer Aurelien Panis auf Rang 13 das Q2 verpasste. Ebenfalls raus waren WTCR-OSCARO-Champion Gabriele Tarquini, Jean-Karl Vernay, Andy Priaulx – am Samstag wurde er im Qualifying für Rennen 1 noch Dritter – und Frederic Vervisch im Audi vom Comtoyou Team Audi Sport auf Platz 20.

Die zwölf Fahrer hatten in Q2 dann zehn Minuten Zeit, um sich einen Platz in Q3 zu sichern, dem Shootout mit fünf Fahrern. Björk war erneut am schnellsten, während Muller in seiner letzten Runde auf Platz zwei sprang. Die Top 5 komplettierten Michelisz, Augusto Farfus und Ehrlacher. PWR-Racing-Pilot Mikel Azcona, der im ersten Rennen auf dem Podium stand, flog auf Rang sechs raus. Die Top 12 wurden gerade einmal durch 0,5 Sekunden getrennt.

In den letzten Minuten wurde die Reihung noch einmal ordentlich durchgeschüttelt. Esteban Guerrieri von ALL-INKL.COM Münnich Motorsport wurde Zehnter, weshalb er sich in seinem Honda Civic Type R TCR die DHL-Pole-Position im zweiten Rennen sicherte, in dem das Feld umgekehrt wird.

Während Björk als dritter Fahrer auf die Strecke ging, war Michelisz der erste Pilot auf dem Kurs. Der Ungar setzte eine Messlatte von 1:44,734 Minuten. Der viermalige WTCC-Champion Muller war viel schneller unterwegs: Er hatte einen Vorsprung von 0,580 Sekunden.

Muller hat für Björk ein schwieriges Ziel aufgestellt und der Schwede hatte keine passende Antwort parat. Er war 0,502 Sekunden langsamer als Muller, aber 0,078 Sekunden schneller als Michelisz. “Fantastischer Job”, so der Kommentar von Björk zur Leistung von Muller im Funk.

Ehrlacher, der in Zandvoort im vergangenen Jahr gewonnen hat, wurde Zweiter mit 0,443 Sekunden Rückstand auf die Zeit seines Onkels. Farfus war damit der letzte Fahrer auf der Strecke. Der Brasilianer war aber nicht schnell genug, weshalb er sich Platz fünf sicherte.

So blieb Muller an der Spitze vor Ehrlacher, Björk, Michelisz und Farfus. Das zweite WTCR-Rennen der Niederlanden startet um 13:15 Uhr und der dritte Lauf um 16:35 Uhr.